60 Fachoberschüler wurden an der WKS mit der Fachhochschulreife verabschiedet

Buchgeschenke für die fünf Jahrgangsbesten

60 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule erlangten an der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg ihre Fachhochschulreife

60 Absolventinnen und Absolventen der Fachoberschule (FOS), Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung, erlangten an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg die Fachhochschulreife und damit die Studierfähigkeit. Die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler wurden im Beisein ihrer Lehrer, Eltern, Verwandten und Freunde feierlich verabschiedet. In der herrlich geschmückten Aula der WKS konnten sie die Abschlusszeugnisse aus den Händen ihrer Klassenlehrer Doreen Große-Riedel, Aron Soßna und Hauke Alexander Zanner, in Empfang nehmen.

„Ich freue mich über 60 bestandene Fachabiturprüfungen, ich schaue gerne in 60 stolze und erleichterte Gesichter.“ Für die neue Abteilungsleiterin der Fachoberschule Doreen Große-Riedel war die Verabschiedung ebenso eine Premiere wie für die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen. Erst vor kurzem hat sie  die Abteilungsleitung von ihrem Vorgänger Jürgen Merta, dem sie für seine Kooperation und intensive Unterstützung ganz herzlich dankte, übernommen und so war es ihre erste Abschiedsrede, die Doreen Große-Riedel in ihrer neuen Funktion hielt. Gleichzeitig war die Pädagogin auch noch Klassenlehrerin einer Abschlussklasse und somit gleich doppelt stolz, diesen erfolgreichen und auch im sozialen Bereich sehr engagierten Jahrgang – wie zahlreiche Aktivitäten mit Flüchtlingskindern, Behinderten und älteren Menschen im Rahmen des Projektunterrichts beweisen – verabschieden zu dürfen.

„Wir alle stehen vor einer globalen Revolution der Arbeitswelt. Die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung verändern den Arbeitsmarkt fundamental. Berufe wie Kassierer, Finanzmarktanalyst oder Buchhalter werden durch intelligente Software, Roboter oder digitale Assistenten ersetzt. Eine nicht unumstrittene Studie der Universität Oxford geht davon aus, dass 65 % aller Berufe in den nächsten 20 Jahren in Europa gefährdet sind.“ Doreen Große-Riedel stellte die rasende Veränderung des Arbeitsmarktes und der Berufsentwicklung in den Blickpunkt und ergänzte: „Diesem ‚Schreckgespenst‘ kann aber etwas entgegengesetzt werden, denn die Hälfte aller Berufe, die es im Jahr 2030 geben wird, sind noch nicht erfunden. Darin liegt eure Chance. Denn welche Rolle der Mensch in der zukünftigen Arbeitswelt spielt, kann von euch noch mitgestaltet werden. Und ihr habt einen großen Vorteil, ihr seid mit der digitalen Welt aufgewachsen, die Nutzung von Smartphone, Clouds, Facebook etc. ist euch – oft zum Ärgernis von uns Lehrern – sehr vertraut.“ Ihr besonderer Dank galt neben dem FOS-Lehrerteam den Klassenlehrern und insbesondere dem Koordinator der Fachoberschule, Jürgen Kater, der sich mit außerordentlichem Engagement, Einfühlungsvermögen und Verständnis für die Fachoberschule einsetze.

Auch für Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz war die Verabschiedung in dieser Form eine Premiere an der WKS, denn erstmals seit ihrem Amtsantritt an dem beruflichen Bildungszentrum seien es zwei Frauen, die die Abschlussreden hielten, meinte sie humorvoll. Jedoch sei ihre Rede im wahrsten Sinne des Wortes „im Computer steckengeblieben“ und so müsse sie eben etwas improvisieren, gab die Oberstudiendirektorin gleich zu Beginn ihrer Ansprache bekannt. Doch diese Improvisation ist ihr rundum gelungen. Mit einer launigen und unterhaltsamen Ansprache ging sie auf die Situationen der Schülerinnen und Schüler in der heutigen Schul- und Arbeitswelt ein und warf einen Blick über die Landesgrenzen auf die jüngsten Ereignisse in Europa und der Welt. Durch Anschläge, „Brexit“ und die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika habe sich politisch und wirtschaftlich einiges verändert, dessen endgültige Auswirkungen bisher noch nicht absehbar seien. Der von der Schulleiterin befürchtete Rechtsruck sei bei den Wahlen in den Niederlanden und in Frankreich jedoch glücklicherweise ausgeblieben und auch die Briten seien wohl mit dem harten „Brexit“ nicht mehr ganz glücklich, wie der Ausgang der Wahl in Großbritannien gezeigt habe, meinte die „WKS-Chefin“. Und so machte sich Dr. Ulla Carina Reitz für ein geeintes, freies und demokratisches Europa stark.

Nach Ausgabe der Abschlusszeugnisse zeichneten die Klassenlehrer noch die Klassenbesten bzw. die fünf Schüler, die beim Notendurchschnitt eine 1 vor dem Komma stehen haben, mit Buchgeschenken aus. Nico Sommer aus der FOS 12 A und Stefan Stroh (FOS 12 B) waren mit ihrem Notenschnitt von 1,6 nicht nur die erfolgreichsten Schüler ihrer Klasse, sondern gleichzeitig auch Jahrgangsbeste der diesjährigen Abschlussklassen. In der Klasse FOS 12 C war Ann-Kathrin Harnisch, die einen Schnitt von 1,8 erreichte, am erfolgreichsten. Weiterhin wurden noch Kimberly Neuland, deren Mittelwert 1,7 betrug, und Eduard Klink (Notendurchschnitt 1,8), die beide der Klasse FOS 12 A angehörten, ausgezeichnet.

Musikalisch umrahmt wurde die Verabschiedung von Tobias Krug (Gesang) und Patrik Schneider (Gitarre), die als Mitglieder der neuen WKS Schulband „The William K Project“ mit ihren Liedern für ein stimmungsvolles Ambiente sorgten.

Liste der erfolgreichen Fachabiturienten 2017:

Klasse FOS 12 A Fachrichtung Wirtschaft (Klassenlehrerin Doreen Große-Riedel): Sirin Aktas (Weilburg), Leon Alker (Weinbach), Nisanur Baltaci (Weilburg – Kubach), Anton Gottschalk (Weilburg – Waldhausen), Roberto Hauß (Runkel – Wirbelau), Fabian Kattner (Weilburg – Ahausen), Mathis Klapper (Weilburg – Waldhausen), Eduard Klink (Mengerskirchen – Waldernbach), Rafael Knierim (Villmar – Weyer), Emil Kromer (Solms -Burgsolms), Patrick Lasse (Villmar), Philipp Maushagen (Beselich – Obertiefenbach), Kimberly Neuland (Weilmünster – Laubuseschbach), Lena Pappisch (Weilmünster – Wolfenhausen), Sunita Rai (Leun – Biskirchen), Wladislaw Schkwarin (Weilburg – Waldhausen), Marcel Schwarz (Weilburg – Gaudernbach), Nico Sommer (Weilburg – Kubach), Alicia Stoll (Merenberg), Enni Terre (Weinbach), Leon Thiele (Weilmünster), Diana Wagner (Merenberg) und Niclas Zahn (Weilmünster).

Klasse FOS 12 B Fachrichtung Wirtschaft (Klassenlehrer Aron Soßna): Yasin Ayal (Weilmünster), Julian Brejnik (Mengerskirchen), Esra Cakmak (Oberrod), Cora Harnisch (Weilmünster – Dietenhausen), Jana Heneck (Weilmünster), Gabriele Junkind (Weilburg – Kubach), Sina Kram (Weilburg – Bermbach), Lara Kurz (Greifenstein – Nenderoth), Maximilian Neumann (Weilmünster), Bianca Schäfer (Weilmünster – Wolfenhausen), Robin Christopher Schmidt (Weilburg – Gaudernbach), Florian Schön (Weinbach – Gräveneck), Louisa Sophie Stoll (Runkel – Wirbelau), Stefan Stroh (Weilburg – Odersbach), Vanessa Thomas (Runkel – Wirbelau), Muhammed Yildirim (Weilburg) und Rebecca Zuth (Weilmünster – Laimbach).

Klasse FOS 12 C Fachrichtung Wirtschaft (Klassenlehrer Hauke Alexander Zanner): Frank Abel (Weilburg – Hasselbach), Davide Giacomo Benatti (Merenberg – Barig-Selbenhausen), Kyralin Bernhardt (Braunfels – Philippstein), Linda Blasi (Löhnberg), Cyril Brückel (Weilburg – Bermbach), Matthias Buchholz (Weilmünster – Aulenhausen), Sabrina Ebel (Weilburg), Vanessa Geist (Mengerskirchen – Probbach), Ann-Kathrin Harnisch (Weilburg – Bermbach), Sissi Herget (Merenberg – Reichenborn), Maurice Krämer (Löhnberg – Obershausen), Saskia Maria Kunz (Mengerskirchen – Waldernbach), Tim Lukas Meuser (Merenberg – Reichenborn), Larissa Pingitzer (Löhnberg – Selters), Lena Seibel (Weilmünster – Lützendorf), Burak Sefa Simsek (Weilburg), Leo Stillger (Rennerod), Sabiha Volz (Weinbach – Elkerhausen) und Levin Wertsch (Braunfels – Philippstein).

WKS verabschiedete Berufsfachschüler und Absolventen der Höheren Handelsschule

Klassenbeste mit Buchpräsenten ausgezeichnet

Die Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule sowie der Berufsfachschule wurden an der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg gemeinsam verabschiedet

Nach zweijähriger Berufsfachschulzeit (BFS) oder einem Jahr in der Höheren Handelsschule (HH) wurden die Schülerinnen und Schüler der beiden Schulformen in einer feierlichen Zeremonie an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg (#WKS_Weilburg) gemeinsam verabschiedet.

„Ich habe bisher immer versucht, die Reden anlässlich von Abschlussfeierlichkeiten für die Absolventen persönlich zu gestalten und nicht die großen politischen Ereignisse zu bemühen, aber angesichts der Entwicklungen in Deutschland Europa und der Welt ist es unmöglich geworden, diese außer Acht zu lassen.“ Hinsichtlich der Frage „Was wird in den nächsten Jahren auf die jungen Menschen zukommen?“ ging Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz auf die aktuellen sozialpolitischen Ereignisse in Deutschland und der Welt ein und machte sich stark für ein geeintes Europa. „Ich persönlich fühle mich wohl in diesem Europa ohne Grenzen, mit dem Euro – bei allen Für und Wider, aber es sind doch letztendlich die Menschen, die dieses Europa, diese Welt ausmachen und ich wünsche mir, dass Sie das Menschsein und die Menschlichkeit in Deutschland, in Europa und in der Welt nicht vergessen und nicht verlernen“, gab die Oberstudiendirektorin den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg.

Ihr besonderer Dank galt ihren Schulleitungskollegen Jürgen Skiba und Jürgen Merta, die als Abteilungsleiter für die Belange der Berufsfachschule und der Höheren Handelsschule zuständig sind, der Berufsfachschulkoordinatorin Angelika Schönborn, dem Koordinator der HH, Andreas Max, sowie dem gesamten Lehrerteam der beiden Schulformen für die geleistete Arbeit.

Berufsfachschulkoordinatorin Angelika Schönborn würdigte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und bescheinigte ihnen Engagement, Ausdauer sowie Leistungsbereitschaft. Dem schlossen sich die Klassenleiter an und zeigten sich erfreut über das erfolgreiche Abschneiden der Absolventinnen und Absolventen. Nach Ausgabe der Abschlusszeugnisse durch die Klassenlehrer Andreas Max (HH), Alexandra Kröll und Sandra Haab (BFS 11 Wirtschaft und Verwaltung), Thomas Lass (BFS 11 Mechatronik) und Angelika Schönborn (BFS 11 Gesundheit) zeichneten diese noch die Klassenbesten mit Buchpräsenten aus.

Als Klassenbeste der BFS 11 W mit einem Notendurchschnitt von 1,8 erhielt Melisa Kaya ein Geschenk und war damit auch jahrgangsbeste Absolventin der Berufsfachschule. In der Klasse BFS 11 G (Fachrichtung Gesundheit) wurde Elif Sözen als Klassenbeste ausgezeichnet (Mittelwert 2,5) und in der Höheren Handelsschule war es Tabea Meyer, die für ihre Durchschnittsnote von 1,66 mit einem Buchpreis geehrt wurde.

Musikalisch umrahmt wurde die Abschiedsfeier durch die einfühlsamen Songs der Schulband „The William K Projekt“.

Höhere Handelsschule (HH – Klassenlehrer Andreas Max): Deniz Adigüzel (Weilburg – Hirschhausen), Jessica Buchmann (Leun – Stockhausen), Gül-Pinar Cakir (Weilburg), Clarissa Casale (Weilmünster), Sahin Ciftci (Weilburg – Hirschhausen), Sabahat Hadzija (Weilrod – Winden), Irina Hartmann (Weilmünster), Dmitrij Justus (Weilburg), Veronika Justus (Weilburg – Hirschhausen), Cassandra Klonz (Mengerskirchen – Waldernbach), Edward Lengert (Löhnberg – Obershausen), Tabea Meyer (Weilmünster – Laubuseschbach), Violetta Neumann (Löhnberg), Jana Richter (Weilburg – Kirschhofen), Emilia Riedl (Weilburg – Hirschhausen), Timm Rudolf (Weilburg – Kubach), Lucas Schiller (Merenberg – Reichenborn), Dustin Stahl (Beselich – Niedertiefenbach), Renate Trautwein (Beselich – Schupbach) und Simon Wieczorek (Braunfels).

Berufsfachschule (BFS – Klassenlehrer Angelika Schönborn, Sandra Haab, Alexandra Kröll und Thomas Lass): Darina Abshire (Weilburg), Gülistan Aktas (Weilburg), Hatun Bayram (Weilburg), Misrit Brahane (Weilburg), Jennifer Butzbach (Villmar), Rezan Capli (Weilburg), Liya Daniel (Weilburg), Jannik Dedikaki (Weilburg), Kai Dobbert (Weilmünster), Fulya Dogan (Weilburg), Merve Karakaya (Weinbach), Melisa Kaya (Wetzlar), Celine Mersdorf (Weilburg – Waldhausen), Ana-Maria Nicolae (Weilburg), Senem Öner (Mengerskirchen – Waldernbach), Julia Puhl (Wetzlar), Fabian Roos (Weilburg), Jasmin Rück (Wetzlar), Ap Sukhminder Singh (Weilburg), Elif Sözen (Beselich – Obertiefenbach), Merle Mara Stein (Weinbach) und Osman Topal (Mengerskirchen).

Abitur an der WKS: 13-mal stand eine 1 vor dem Komma

Traumnote 1,2 für Svenja Berger und Luisa Marie Failing

Der Abiturientenjahrgang 2017 wurde an der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg feierlich verabschiedet

„Heute spreche ich zu Ihnen, um besonders die Leistungen zu würdigen, zu gratulieren, aber natürlich auch um Dank zu sagen. Eine wichtige Wegstrecke liegt nunmehr hinter Ihnen. Sie haben die allgemeine Hochschulreife erworben, die Sie zum Bestehen noch größerer Herausforderungen befähigt.“ Jürgen Merta, der Abteilungsleiter des beruflichen Gymnasiums (BG) der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg zeigte sich hocherfreut über das erfolgreiche Abschneiden des diesjährigen Abiturientenjahrgangs. 58 Absolventinnen und Absolventen des beruflichen Gymnasiums mit den Schwerpunkten Wirtschaft und Umwelttechnik bestanden an dem Weilburger Bildungszentrum ihr Abitur. Dabei stand 13-mal bei der Abiturdurchschnittsnote eine eins vor dem Komma. Das seien 22% des diesjährigen Abiturjahrgangs und damit ein Rekordwert, wie der Studiendirektor stolz betonte. Die besten Abiturergebnisse erzielten Svenja Berger und Luisa Marie Failing mit der Traumnote 1,2.

„Sie taten gut daran, sich für die allgemeine Hochschulreife zu entscheiden. Denn eine fundierte Bildung gilt als entscheidende Garantie für die aktive Teilhabe an der Wissensgesellschaft der Zukunft. Wissen ist für die Zukunft die entscheidende Ressource und ist auch Innovation, die wiederum als Voraussetzung für erfolgreiches Wirtschaften, für Arbeitsplätze und soziales Wohlergehen gelten. Das enorme Entwicklungstempo der Wissensgesellschaft wird zwangsläufig dazu beitragen, dass das erworbene Fachwissen sich bald relativiert und überholt sein wird. Sie werden ständig weiterlernen und neu-lernen müssen. Die in der Schule erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten werden Sie aber in die Lage versetzen, sich neues Wissen anzueignen“, hob Jürgen Merta hervor und brachte schließlich seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die WKS für die Schülerinnen und Schüler mehr war, als nur ein „Bildungstempel“. „Ich hoffe auch, dass Sie unsere Schule nicht nur als Platz zum Arbeiten erlebt haben, sondern über das rein Fachliche hinaus auch die Schule als großen Raum der Kommunikation, der Diskussion und des Austausches von Ideen – und damit als Freiraum, in dem man sich entfalten kann und wo man sich immer wieder gerne aufhält, erfahren haben. Dazu gehört natürlich, dass man viele neue Freundinnen und Freunde gewinnt und auch ein persönlicheres Verhältnis zu Ihren Lehrerinnen und Lehrern aufbaut.“

Was wird in den nächsten Jahren auf sie zukommen?“ Unter dem Aspekt aktueller sozialpolitischer und wirtschaftlicher Entwicklungen in Deutschland, Europa und der Welt richtete Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz ihren Blick sowohl zurück als auch nach vorne und ermunterte die Abiturientinnen und Abiturienten sich für die Erhaltung demokratischer Rechte, ein geeintes Europa und eine saubere und lebenswerte Umwelt einzusetzen. „Sie haben bereits unter Beweis gestellt, dass Sie sich für diese eine Welt engagieren, dass Sie auf die Straße gehen und gegen die Klimapolitik von Donald Trump protestieren, Sie haben Ihre Meinung kundgetan, vor allem auch dann, wenn es um Ihre eigene Zukunft und die Ihrer Nachfahren geht. Mein E-Mail Postfach lief über mit Glückwünschen für solch engagierte junge Menschen, diese Glückwünsche möchte ich hier und heute natürlich an Sie alle weitergeben.“ Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz lobte das selbstbewusste, engagierte und aus Ihrer Sicht vorbildhafte Verhalten der Schüler aus dem Bereich Umwelttechnik, die in Weilburg gegen den geplanten Austritt der Vereinigten Staaten von Amerika aus dem internationalen Klimaschutzabkommen demonstriert und einen offenen Brief an Präsident Donad Trump formuliert hatten. Daran sehe sie, dass die Schule einen Beitrag dazu geleistet habe, die Abiturientinnen und Abiturienten zum mündigen und verantwortungsbewussten Bürgern zu erziehen. „Unsere Vorväter haben in Europa gemeinsam viel erreicht und dies gilt es zu bewahren, aber natürlich auch weiter zu entwickeln“, gab die Oberstudiendirektorin den Gymnasiasten mit auf den Weg.

Im Beisein ihrer Lehrer, Eltern, Verwandten und Freunde empfingen die Schülerinnen und Schüler anschließend aus den Händen von Abteilungsleiter Jürgen Merta und ihren Tutoren die Abiturzeugnisse. Hierfür bildete nicht nur die festlich geschmückte Schulaula der WKS einen würdigen Rahmen, sondern auch die musikalische Umrahmung durch die neu gegründete Schulband „The William K Project“ mit Tobias Krug (Gesang), Patrick Schneider (Gitarre) und Mario Gwiazdowski (Schlagzeug).

Nach Ausgabe der Abiturzeugnisse wurden noch die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler durch den Abteilungsleiter und die Tutoren ausgezeichnet, die ihnen Präsente überreichten. Neben den Jahrgangsbesten Svenja Berger und Luisa Marie Failing (Durchschnitt 1,2) wurde noch Erik Walter für das beste Mathematikabitur mit dem DMV Preis der „Deutschen Mathematikvereinigung“, der gleichzeitig mit einer einjährigen Mitgliedschaft in dem Mathematikverein verbunden ist, ausgezeichnet. Und die besten Leistungen im Fach Chemie hatte Louisa Ulrich erbracht und erhielt dafür den Chemiepreis.

Abiturienten 2017:

Tutorengruppe Alexander Neuhoff (Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung): Tuba Amir (Braunfels – Altenkirchen), Svenja Berger (Weinbach), Alina Ebel (Blessenbach), Anna-Laura Götz (Waldhausen), Sven-Kilian Haase (Weilrod – Winden), Nils Baldur Hadzik (Weilburg), Lea Hofmann (Edelsberg), Julia Kramp (Leun), Niklas Kutscheid (Weilburg), Kira Rosenkranz (Essershausen), Janina Schönfelder (Weilmünster), Jonathan Stapat (Odersbach), Angelina Thies (Weilmünster) und Selina Zinkant (Weinbach).

Tutorengruppe Sandra Redling (Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung): Salina Banks (Braunfels – Altenkirchen), Adrian Eickhoff (Weilburg – Kirschhofen), Asya Güler (Weinbach), Vincent Hartmann (Weilmünster – Ernsthausen), Martha Heider (Weilburg -Gaudernbach), Luca Hein (Weilmünster), Dominik Kainz (Weilmünster – Ernsthausen), Marvin Kuhl (Weilmünster – Dietenhausen), Seline Ludwig (Weilburg – Kubach), Selina Mergenthal (Mengerskirchen – Winkels), Franziska Müller (Beselich – Schupbach), Joshua Münch (Weilmünster), Ian O’Connor (Weilmünster – Ernsthausen), Christian Rehn (Weinbach – Gräveneck), Anna Scholz (Mengerskirchen – Winkels), Denise Schröder (Weilburg), Pascal Schüssler (Weilburg – Kubach) und Annabelle Ziegler (Weilmünster).

Tutorengruppe Andreas Bader (Schwerpunkt Umwelttechnik) Xenia Dahlen (Villmar – Falkenbach), Luisa Marie Failing (Weinbach – Blessenbach), Laura Gerlach (Weilburg -Bermbach), Anna Lotz (Braunfels – Altenkirchen), Franziska Lowski (Nomborn), Julia Proc (Weilburg – Odersbach), Kaya Sally Schmidt (Weilburg), Sören Staudt (Weinbach), Jennifer Vömel (Weilburg), Erik Walter (Weilmünster – Laimbach) und Nils Ole Zöller (Weilmünster – Laubuseschbach).

Tutorengruppe Niklas Schmitz-Beuting (Schwerpunkt Umwelttechnik): Esra Alp (Weilburg), Leonie Buksch (Weilburg – Waldhausen), Eliatosha Fellmann (Limburg – Ahlbach), Nadine Gelbert (Löhnberg), Annika Klein (Mengerskirchen – Dillhausen), Jessica Köhler (Löhnberg – Selters), Sebastian Thomas Maaß (Weilburg – Waldhausen), Carolin Schermuly (Mengerskirchen – Winkels), Leonie Schmidt (Weinbach), Raphael Thomas Scholz (Mengerskirchen – Winkels), Stefan Tauber (Weilburg – Kubach), Louisa Ulrich (Mengerskirchen – Winkels), Alessa Wuthenow (Grävenwiesbach) und Johanna Zibuschka (Weilburg – Kirschhofen).

Exkursion von Klassen im Einzelhandel nach Wetzlar

Im Rahmen einer Exkursion von drei Verkäufer- und Einzelhändlerklassen wurde dieser Tage die Stadt Wetzlar besucht.

Für die Schüler und deren Klassenlehrer war es ein lohnenswerter und informativer Tag gewesen

Zusammen mit ihren Klassenlehrern Kristin Weller und Rainer Drewenka bekamen die Auszubildenden die Gelegenheit, zwei unterschiedliche Betriebsformen zu besichtigen, um relevante Unterschiedsmerkmale herauszuarbeiten.

Zum einen das seit einigen Jahren und weithin bekannte Einkaufszentrum Forum Wetzlar. Dieses ist eines der größten stadtnahen Einkaufszentren Hessens mit einer großen Anzahl von Geschäften aus den verschiedensten Branchen und hat sich einen großen Bekanntheitsgrad auch überregional erworben.
Neu hinzugekommen und in unmittelbarer Nähe des Forum gelegen ist das Möbelhaus IKEA. Diese aktuellste Niederlassung des größten deutschen Möbeleinzelhändlers zeichnet sich dadurch aus, dass in Wetzlar nur ebenerdig gebaut wurde und es nicht die Verkaufsflächengröße und das Sortiment eines durchschnittlichen IKEA-Marktes erreicht. Andererseits liegt auch dieses Haus sehr verkehrsgünstig und trotzdem sehr stadtnah. Zu Fuß kann in wenigen Minuten das gegenüberliegende Forum und weiterhin die Innenstadt von Wetzlar erreicht werden.

Für die Schüler und deren Klassenlehrer war es ein lohnenswerter und informativer Tag gewesen.

Schülerinnen entwerfen Logo für die FOS

Esra Cakmak, Cora Harnisch, Jana Heneck und Rebecca Zuth, vier Schülerinnen der Fachoberschulklasse FOS 12 b an der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg, haben im Rahmen eines Schulprojektes ein Logo für die Fachoberschule erstellt.

Dabei war es den jungen Frauen wichtig, auf die Wünsche und Gedanken ihrer Mitschülerinnen und -schüler einzugehen und diese bei der Entwicklung zu berücksichtigen. So haben die Projektteilnehmerinnen bei der farblichen Gestaltung des Logos auf die Lieblingsfarben der Schüler zurückgegriffen. Diese und weitere Informationen für den Entwurf haben Esra Cakmak, Cora Harnisch, Jana Heneck und Rebecca Zuth mittels einer Umfrage ermittelt, die unter den 11. und 12. Klassen der FOS durchgeführt wurde. Anschließend wurden von der Gruppe drei vorläufige Logos entworfen, zwischen denen die FOS-Schüler dann wählen konnten. Durch die Entwicklung des Logos wollten die vier Schülerinnen einerseits die FOS repräsentieren und diese andererseits in ein gutes Licht rücken. Des Weiteren sind sie davon überzeugt, dass sich die FOS durch das eigene Logo von anderen Schulformen unterscheidet. Ziel des Projektes ist es, mit dem Logo die derzeitigen und die künftigen Schüler der Fachoberschule anzusprechen, damit diese sich mit ihrer Schulform identifizieren.

„Master Kii“ – die Wilhelm-Knapp-Schule hat ihre eigene Schülerfirma

Schüler des beruflichen Gymnasiums und der Höheren Handelsschule als Unternehmer aktiv

Unternehmersitzung: Veronika Justus, Selina Husch, Luca Berberich, Bastian Stamm, Michelle Endress, Chantal Keller, Lilly Butz, Nick Elenschleger (von links) und Cassandra Klonz (nicht auf dem Bild) haben an der Wilhelm-Knapp-Schule die Firma “Master Kii” gegründet, die einen kompakten “Schlüsselorganisator” produziert und vertreibt.

Wie funktionieren Unternehmensabläufe? Um diese Frage zu beantworten, haben einige Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des beruflichen Gymnasiums (BG) sowie der Höheren Handelsschule (HH) an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg ihre eigene Schülerfirma gegründet. „Master Kii“, so der Name des „Unternehmens“, produziert und vertreibt einen speziellen „Schlüsselorganisator“, der wesentlich kompakter und platzsparender ist, als ein normaler Schlüsselbund. Betreut wird das Projekt „Unternehmensgründung“ von Mathematiklehrer Christian Winch.

Die Firmengründung erfolgte im Oktober des vergangenen Jahres im Rahmen eines hessenweit durchgeführten Schulprojektes, an dem sich auch die Wilhelm-Knapp-Schule beteiligt. Ziel des Projektes ist es, dass die Schülerinnen und Schüler den Aufbau einer Firma und die damit verbundenen Wirtschaftsprozesse kennenlernen. So entschieden sich einige Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsklasse BG 11 A sowie der Höheren Handelsschule gemeinsam das Projekt zu starten und mit Christian Winch war schnell eine betreuende Lehrkraft gefunden.

Nach einer Informationsveranstaltung für die „Abteilungsleiter“ (Schüler in der Steuerungsgruppe) des Projekts galt es aus einem Ideenpool das richtige Produkt für die Schülerfirma zu finden. Die Entscheidung fiel auf die Produktion eines kompakten und gut sortierten Schlüsselanhängers, in den die Schlüssel – ähnlich wie bei einem Taschenmesser – eingeklappt werden können. In Anlehnung an dieses Produkt entstand dann auch der Firmenname „Master Kii“. Nun wurden in der Schülerfirma verschiedene Abteilungen gegründet und die Aufgaben verteilt. Es galt die Vorgehensweisen und Arbeitsprozesse aufeinander abzustimmen, Muster erstellen zu lassen und Angebote einzuholen. Dabei kam es sowohl zu einer Kooperation mit der WKS Metallwerkstatt, die verschiedene Musterstücke herstellte, als auch mit heimischen Unternehmen, die später für die Produktion von Einzelteilen des Schlüsselanhängers beauftragt wurden.

Weiterhin mussten Anteilseigner gewonnen werden, die durch ihre Anteilsscheine die Firma finanziell unterstützen und auch eine Werbestrategie für die Vertreibung der Waren wurde entwickelt. Die Produktionsphase ist nun abgeschlossen und der „Schlüsselorganisator“ wird in Kürze in den Verkauf gehen. Mit Ablauf des Schuljahres endet das Projekt und die Schülerfirma wird sich auflösen. Dann haben die Schüler ihr Ziel – den Ablauf von Wirtschaftsprozessen in der Praxis kennenzulernen – erreicht und hoffentlich mit ihrem Unternehmen auch einen Gewinn erwirtschaftet.14

Ausflug zum Hessischen Landtag der Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg, Klassenstufe 12

Aufgrund der politischen Themen, die die Schüler im Politikunterricht bearbeitet haben, war der Besuch beim Hessischen Landtag ein gelungener Anlass das theoretische Wissen aus dem Unterricht ins Praktische umzusetzen und den Schülern eine andere Wissenserkundung zu bieten.

Unsere Politiklehrer Frau Große-Riedel, Frau Hölzgen und Frau Hahling haben keine Kosten und Mühen gescheut uns einen unvergesslichen Tag bei den Vertretern unseres Bundeslandes zu bieten.

Der Ausflug begann um 7:45 Uhr wo sich alle vor der Wilhelm- Knapp- Schule versammelten, um gemeinsam mit dem Bus zum Landtag nach Wiesbaden zu fahren. Als wir am Landtag ankamen, wurden wir sehr freundlich aufgenommen und zur Sicherheitskontrolle geschickt, woran man merkt wie streng und wichtig die Sicherheit und Überwachung der einzelnen Politiker und des Landtags ist.

Als erstes hörten wir einen Vortrag zum Hessischen Landtag allgemein, das heißt über die Gebäude, über die sich der Landtag erstreckt und wie er sich in all den Jahren erweitert hat. Darüber hinaus wurde im Vortrag das Wahlverfahren zum Hessischen Landtag angesprochen und aktuelle Ereignisse und allgemeine Aussagen zur Landespolitik vorgestellt.

Danach durften wir an einer Plenarsitzung teilnehmen, wo über die Fluggesellschaft Ryanair und deren Bezug zu Fraport diskutiert wurde. Dazu wurden wir von unserem Begleiter zu unseren Plätzen geführt, die sich in einem Besuchersaal oberhalb des Plenums befanden, wo wir nicht mitreden durften und uns selbst auch nicht einbringen. Selbst das Klatschen (in dem Fall eine Art des Kommentars) war untersagt. Auffällig waren die vielen Kameras, die sich überall im Plenum befanden und jedes einzelne Wort aufnahmen. Die Sicht von oben vereinfachte den Überblick über die Sitzverteilung und Gewichtung der einzelnen Parteien.

In der Diskussion wurde deutlich, dass Die Linke sich mit Ihrer Sichtweise komplett von den anderen Parteien abhob und selbst vom Ministerpräsident kein Verständnis und Rückhalt fand.

Die anderen hatten zwar ebenfalls andere Sichtweisen, jedoch nur mit geringen Abweichungen oder Umsetzungsmöglichkeiten. Aus unserer Sicht war es sehr interessant zu sehen wie die Politiker miteinander sprachen, weil es sich aus der Sicht des Schülers eher ungewöhnlich laut ereignete. Bloßes Reinrufen, Klatschen, Buh-Rufe oder Auslachen hatten einen großen Anteil an der Diskussion.

Jede Partei stellt zu jeder Sitzung ein Thema auf, was sie gerne im Plenum diskutieren würden. Nach der Reihe hat dann jede Partei das Recht zu jedem der Themen ihre Meinung darzulegen. Vorsitzende der jeweiligen Parteien stehen dann vor dem Plenum und vertreten ihre Partei. EinProtokollant, der sich vor dem Sprecher befindet, hielt das Gesagte auf Papier fest, um es später u.a. im Internet veröffentlichen zu können oder es für andere nachvollziehbar zu machen. Die erwähnten Kameras standen auch aus diesem Grund zur Verfügung. So können Diskussionen festgehalten werden und sind immer wieder auch für interessierte Bürger nachzulesen.

Nach der Diskussion im Plenum hatten wir die Möglichkeit in einer anderen Räumlichkeit mit dem Abgeordneten Tobias Eckert (SPD), dem Abgeordneten Andreas Hofmeister (CDU), dem Abgeordneten Ulrich Wilken (Die Linke) und dem Referenten Tobias Kress (FDP) nochmals zusammen zu kommen, um u.a. Rückfragen zur Diskussion zu stellen. Mit großer Überzeugung hatte sich auch hier der Reihe nach jeder Vertreter der jeweiligen Partei zu den gestellten Fragen geäußert. Die Stimmung war hier natürlich wieder deutlich stiller, sodass man sich gegenseitig aussprechen ließ und nicht unterbrochen hat.

Damit waren wir auch schon am Ende unseres Ausfluges und hatten am Ende noch die Gelegenheit die Stadt Wiesbaden zu erkunden und etwas essen oder bummeln zu gehen. Um 14.30 Uhr fuhren wir dann vom vereinbarten Treffpunkt wieder los, sodass wir pünktlich um 16.00 Uhr wieder an der Schule ankamen.

Zum Schluss möchten wir noch erwähnen, dass uns der Ausflug in den Landtag sehr viel Spaß gemacht hat und sich für uns auf jeden Fall gelohnt hat. Die erlernten Dinge im Unterricht im wirklichen Leben umgesetzt zu sehen, veranschaulichen und vereinfachen das Lernen und machen es zu einem Wissen, das man durch die Erfahrung nicht mehr so einfach vergisst.

Daher bedanken wir uns auch diesem Punkt sehr bei den Politiklehrern, die uns diesen Ausflug ermöglichten.

Yesim Aktas, Alwina Jundt ( BG12a )

Stopp Trump! Austritt der USA aus dem internationalen Klimaschutzabkommen – ohne uns

Gymnasiasten des BG Umwelt der WKS demonstrierten gegen Donald Trump und formulierten einen offenen Brief an den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika

Umweltverschmutzungen und deren Auswirkungen auf das Klima machen nicht an Grenzen und Mauern Halt! Der von Präsident Donald Trump angekündigte Austritt der Vereinigten Staaten aus dem internationalen Klimaschutzabkommen hat für weltweite Empörung gesorgt. Die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen des beruflichen Gymnasiums (BG) mit dem Schwerpunkt Umwelttechnik an der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg setzten nun symbolisch ein Zeichen gegen dieses ihrer Ansicht nach egoistische und umweltzerstörende Vorgehen des amerikanischen Präsidenten, indem sie einen offenen Brief an Donald Trump formulierten.

Lautstark taten sie ihr Anliegen des Umweltschutzes bei einem Demonstrationszug kund, der sie von der Wilhelm-Knapp-Schule zum Weilburger König-Konrad-Platz am Landtor führte. Dort verlas Stefan Tauber vom BG 13 den Brief an das amerikanische Staatsoberhaupt. Anschließend übergaben die Gymnasiasten das sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache verfasste Schreiben vor dem Rathaus symbolisch Schulleiterin Dr. Ulla Carina Reitz, damit diese es an Weilburg Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) und die Medien weiterleitet.

Die Oberstudiendirektorin befürwortete die Demonstration der Schülerinnen und Schüler ebenso wie zahlreiche unterrichtende Lehrkräfte des BG Umwelt, die sich ebenfalls an der Protestkundgebung beteiligten. „Ich unterstütze diesen Protest, da diese Aktion zeigt, dass wir die jungen Menschen zu mündigen Bürgern erzogen haben, die sich ihrer Verantwortung für alle Menschen diese Erde bewusst sind!“, unterstrich die Schulleiterin.

Stefan Tauber und Xenia Dahlen, die als Sprecher der demonstrierenden Umweltschüler fungierten und den Brief an Dr. Ulla Carina Reitz übergaben, sind sich bewusst, dass das Schreiben wahrscheinlich nie Donald Trump erreichen wird, aber ihnen geht es um den Symbolcharakter. So betonten die beiden Abiturienten, dass die Umweltschüler ein genau gegenteiliges Signal zum unverantwortlichen Handeln des Präsidenten setzen wollten, nämlich ein Zeichen für den Umweltschutz. Und so heißt es in dem offenen Brief auch: „Deshalb rufen wir unsere kommunalen Politiker, unseren Bürgermeister, unsere Parlamentarier in Hessen und im Bund, die Regierungen unserer Länder und die Bundesregierung auf, sich gemeinsam mit uns der globalen Bedrohung, die von Präsident Trump ausgeht, aufs Schärfste zu widersetzen und dies öffentlich zu bekunden. Wir appellieren ebenso an die Menschen aller Kontinente dieser Erde, diese Entscheidung nicht hinzunehmen und Widerstand zu leisten, insbesondere an alle Jugendlichen, deren Zukunft auf dem Spiel steht! Den Bürgern der Vereinigten Staaten von Amerika rufen wir zu: ‚STOP PRESIDENT TRUMP!‘“

Rechtslehre mit dem Anwalt

Roland Friedrich vermittelte Gymnasiasten Einblicke in das Vertragsrecht

Die beiden Wirtschaftsklassen der Jahrgangsstufe 11 des beruflichen Gymnasiums (BG) der Wilhelm-Knapp-Schule (WKS) Weilburg erhielten von dem Anwalt Roland Friedrich Einblicke in die Rechtslehre und das Vertragsrecht.

Als im Rahmen der Einschulung in die Jahrgansstufe 11 des BG über Unterrichtsinhalte gesprochen wurde, ging es auch um das Themengebiet „Rechtslehre“. Roland Friedrich, der Vater eines Sohnes in der gymnasialen Schulform ist, sah hier Anknüpfungspunkte zu seiner beruflichen Tätigkeit als Anwalt für Baurecht und bot sich an, als Experte mit den Schülerinnen und Schülern zwei Unterrichtseinheiten mit Beispielen aus seiner Berufspraxis zu gestalten. Themen des Projektes waren zum einen eine Einführung in die Rechtslehre und zum anderen das Vertragsrecht. Diese vier Unterrichtsstunden bereicherten den Wirtschaftslehreunterricht und wurden sowohl von den Schülern als auch den beteiligten Lehrern sehr positiv aufgenommen.

Sabrina Tauber ist Europa-Botschafterin

Beim Jahresempfang der Europa-Union im Weilburger Komödienbau, der unter dem Motto „Europa +“ stand, wurden sieben Lehrer aus vier Schulen zum „Europa-Botschafter“ ernannt. Eine von ihnen ist Sabrina Tauber von der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg.

Martina Mehl (links) ernannte die Pädagogin Sabrina Tauber von der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg zur Europa-Botschafterin. Mit ihr freut sich WKS-Abteilungsleiter Jürgen Merta (rechts).

Beim Jahresempfang der Europa-Union im Weilburger Komödienbau, der unter dem Motto „Europa +“ stand, wurden sieben Lehrer aus vier Schulen zum „Europa-Botschafter“ ernannt. Eine von ihnen ist Sabrina Tauber von der Wilhelm-Knapp-Schule Weilburg.

Aufgabe der neuen Botschafter ist es dazu beizutragen, dass das Thema Europa an den Schulen noch mehr in den Blickpunkt rückt. Ihre Ernennung erhielten die sieben Pädagogen von Martina Mehl.

Diese betonte, dass es – insbesondere für die jungen Menschen – selbstverständlich geworden sei in Frieden und Freiheit zu leben, ohne Ausweis Landesgrenzen zu passieren oder ohne Geld zu wechseln ins europäische Ausland zu fahren. Die Bedeutung eines gemeinsamen und starken Europa müsse den Menschen aber wieder mehr ins Bewusstsein gerufen werden. Europapolitischer Unterricht, das Erlernen von Fremdsprachen und regelmäßiger Schüleraustausch spielten hierbei eine zentrale Rolle, betonte Martina Mehl, denn durch persönliches Kennenlernen entstünde Nähe. Hierzu sollen die neuen Europa-Botschafter an den Schulen einen Beitrag leisten.